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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 13. August 2026

§ 1 Anbieter und Geltungsbereich

(1) Anbieter der Software bestellone ist Carsten Beuge, Langeneßallee 26, 23554 Lübeck (nachfolgend „Anbieter"). Kontakt: info@bestellone.de, Telefon 01556 5443222.

(2) Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung von bestellone zwischen dem Anbieter und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde").

(3) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern kommt nicht zustande.

(4) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, soweit der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden eine Software zur Verfügung, mit der dieser Bestellungen seiner Gäste über eine eigene Bestellseite entgegennehmen und verwalten kann. Die Software wird über das Internet bereitgestellt; eine Überlassung der Software selbst findet nicht statt.

(2) Zum Leistungsumfang gehören insbesondere: Bestellseite unter einer eigenen Adresse des Kunden, Pflege von Speisekarte, Preisen, Öffnungszeiten und Liefergebieten, Entgegennahme und Verwaltung von Bestellungen, Bon-Ausgabe, Bestätigungsmails an Gäste sowie eine Umsatzübersicht.

(3) Der Anbieter wird nicht Vertragspartner der Gäste des Kunden. Der Bewirtungs-, Liefer- oder Kaufvertrag über Speisen und Getränke kommt ausschließlich zwischen dem Kunden und dessen Gast zustande. Der Anbieter ist an diesem Vertrag nicht beteiligt, schuldet keine Leistungen daraus und haftet nicht für dessen Erfüllung.

(4) Der Anbieter tritt gegenüber den Gästen des Kunden nicht in Erscheinung. Die Bestellseite wird unter dem Namen und dem Erscheinungsbild des Kunden betrieben.

(5) Der Anbieter schuldet keine Vermittlung von Gästen, keine Werbung und keine Reichweite.

§ 3 Vertragsschluss und Einrichtung

(1) Der Vertrag kommt durch Annahme des Angebots des Anbieters in Text- oder Schriftform zustande.

(2) Der Anbieter richtet die Bestellseite anhand der vom Kunden gelieferten Angaben und Materialien ein. Hierfür wird eine einmalige Einrichtungspauschale berechnet (§ 6).

(3) Die Einrichtung setzt die Mitwirkung des Kunden voraus, insbesondere die vollständige Übergabe von Speisekarte, Preisen, Öffnungszeiten, Liefergebieten und Pflichtangaben. Verzögerungen aus fehlender Mitwirkung hat der Anbieter nicht zu vertreten.

§ 4 Pflichten und Verantwortlichkeit des Kunden

(1) Der Kunde ist für die Inhalte seiner Bestellseite allein verantwortlich. Das gilt insbesondere für:

  • Richtigkeit und Vollständigkeit von Speisen- und Preisangaben,
  • Angaben zu Zusatzstoffen, Allergenen und Kennzeichnungspflichten nach den lebensmittelrechtlichen Vorschriften,
  • Angaben nach der Preisangabenverordnung, einschließlich Grundpreisen und Pfandbeträgen,
  • die von ihm hinterlegten Steuersätze je Artikel sowie den Steuersatz auf die Liefergebühr,
  • Impressum und Datenschutzhinweise seiner Bestellseite,
  • Öffnungszeiten, Liefergebiete und Lieferzusagen.

(2) Der Kunde stellt sicher, dass er zur Nutzung der von ihm hochgeladenen Bilder, Texte und Kennzeichen berechtigt ist. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung dieser Pflicht entstehen.

(3) Kassen- und aufzeichnungsrechtliche Pflichten treffen den Kunden. Der Anbieter schuldet weder eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung noch die Erfüllung von Pflichten nach der Kassensicherungsverordnung oder § 146a AO. Ob und in welchem Umfang solche Pflichten den Kunden treffen, klärt dieser eigenverantwortlich, im Zweifel mit seinem steuerlichen Berater.

(4) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und gibt sie nicht an Dritte weiter. Er teilt dem Anbieter unverzüglich mit, wenn der Verdacht besteht, dass Unbefugte Kenntnis erlangt haben.

(5) Der Kunde benennt dem Anbieter eine E-Mail-Adresse, unter der er erreichbar ist, und hält diese aktuell.

§ 5 Zahlungen der Gäste

(1) Zahlungen der Gäste des Kunden werden nicht über den Anbieter abgewickelt. Der Anbieter erbringt keine Zahlungsdienste und nimmt zu keinem Zeitpunkt Gelder des Kunden oder seiner Gäste entgegen.

(2) Für Online-Zahlungen schließt der Kunde einen eigenen Vertrag mit dem Zahlungsdienstleister (derzeit Stripe). Die Auszahlung erfolgt unmittelbar an den Kunden. Entgelte des Zahlungsdienstleisters trägt der Kunde.

(3) Für Verfügbarkeit, Auszahlung, Sperrung oder Beendigung des Kontos beim Zahlungsdienstleister ist der Anbieter nicht verantwortlich.

(4) Bar- und Kartenzahlungen bei Übergabe werden zwischen Kunde und Gast abgewickelt; die Software erfasst sie lediglich.

§ 6 Vergütung

(1) Die Vergütung beträgt 89,00 € je Monat je eingerichteter Bestellseite sowie einmalig 69,00 € für die Einrichtung.

(2) Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG; Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen und nicht erhoben. Die genannten Beträge sind Endpreise. Entfällt die Kleinunternehmerregelung, tritt die gesetzliche Umsatzsteuer hinzu; der Anbieter wird dies rechtzeitig mitteilen.

(3) Die monatliche Vergütung ist im Voraus für den jeweiligen Monat fällig, die Einrichtungspauschale mit der Einrichtung.

(4) Eine umsatzabhängige Vergütung, Provision oder Beteiligung am Bestellwert wird nicht erhoben.

§ 7 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit.

(2) Er kann von beiden Seiten zum Ende eines Kalendermonats in Textform gekündigt werden.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit der Vergütung für zwei aufeinanderfolgende Monate in Verzug ist oder trotz Abmahnung rechtswidrige Inhalte einstellt.

(4) Die vom Kunden eingestellten Daten gehören dem Kunden. Der Anbieter stellt sie auf Verlangen bis zu 30 Tage nach Vertragsende in einem gängigen Format zur Verfügung. Danach werden sie gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

§ 8 Verfügbarkeit, Mängel und Haftung

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeitsquote. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Bestellzeiten durchgeführt.

(2) Nicht in den Verantwortungsbereich des Anbieters fallen Störungen des Internets, der Endgeräte des Kunden, seines Netzwerks, seiner Drucker sowie Störungen bei Dritten (Zahlungsdienstleister, Mailanbieter, Domainanbieter).

(3) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(4) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(5) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

(6) Der Kunde ist für die Sicherung seiner eigenen Daten mitverantwortlich, soweit ihm der Anbieter eine Ausleitung ermöglicht.

§ 9 Datenschutz

(1) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, insbesondere Bestell- und Gästedaten, ist der Kunde Verantwortlicher und der Anbieter Auftragsverarbeiter im Sinne der DSGVO.

(2) Die Parteien schließen hierzu einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung. Die technischen und organisatorischen Maßnahmen des Anbieters sind dessen Anlage.

(3) Der Anbieter setzt Unterauftragsverarbeiter ein; sie sind in der Anlage zum Auftragsverarbeitungsvertrag benannt. Über Änderungen informiert der Anbieter rechtzeitig.

§ 10 Änderungen der Leistungen und dieser Bedingungen

(1) Der Anbieter darf die Software weiterentwickeln und Funktionen anpassen, soweit der vertraglich geschuldete Zweck nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

(2) Änderungen dieser Bedingungen teilt der Anbieter dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden, gelten sie als angenommen; auf diese Wirkung wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Widerspricht der Kunde, kann jede Seite den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters.

(3) Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform.